112, 2016

Die Weihnachtsgans – das klassische Rezept für Heiligabend

Dezember 1st, 2016|

Eines der ältesten Rezepte für eine Weihnachtsgans stammt aus einem Kochbuch von 1350, wobei im Mittelalter am Heiligabend keine Gans, sondern der Weihnachtskarpfen gegessen wurde. Am 25. Dezember gab es dann einen Schweinebraten (Mettensau oder Mettenmahl) um das Ende der Fastenzeit zu feiern. Den Gänsebraten aß man im Mittelalter am Martinstag und am 29. September am Michaelistag zu Ehren des Erzengels Michael.
Die Weihnachtsgans ist das klassische Festessen für den Heiligabend oder einen der beiden Weihnachtsfeiertage. Der Brauch ist auf die katholische Martinsgans zurückzuführen, die vor dem Beginn der Adventsfastenzeit am elften November gegessen wurde. Die Fastenzeit endet am Heiligabend, an dem dann wieder eine Gans zubereitet wurde.
Laut einer Legende soll die Englische Königin Elizabeth die Erste 1588 den Gänsebraten zum Weihnachtsessen erklärt haben. Die Nachricht, dass man die spanische Armada besiegt hatte, habe sie angeblich erreicht, als sie am Heiligabend gerade eine Gans aß. Mittlerweile ist das klassische Weihnachtsessen in Großbritannien aber der Truthahn. Einer anderen Legende zufolge haben einflussreiche Adelige bestimmt, dass der Weihnachtskarpfen, der sonst zu Heiligabend gegessen wurde, durch Enten oder Gänse ersetzt wurde, da diese Wasservögel quasi Fische seien.
Meistens füllt man die Weihnachtsgans mit Zwiebeln, Äpfeln, Dörrpflaumen oder Maronen und würzt mit Majoran oder Beifuß. Im Elsass füllt man den Gänsebraten mit Bratwürsten beziehungsweise dem Brät und reicht dazu Sauerkraut (Choucroute). Bei uns sind die traditionellen Beilagen Rotkohl und Klöße.

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